Podcast-Folge #1

von

Was denken bloss die anderen?


Eine simple Frage. Eine, die ich so gut kenne, wie ein lästiger Nachbar, der ständig unangemeldet vor der Tür steht. Muss das sein, schon wieder…? 

Was die anderen denken ist mir doch egal! Wirklich..? Not really! Denn ich könnte ja verurteilt und beurteilt werden. Sag ich also besser A oder B? Und passt dieser grasgrüne Pullover wirklich zu den Pink-Grün-gestreiften Schuhen? Nun gut, ich übertreib jetzt n bisschen. Aber Fakt ist: die Frage, was andere denken ist in vielen Köpfen präsent. In sehr vielen.

Dabei ist es den meisten Leuten ehrlich gesagt piepegal ob ich den Scheitel links oder rechts trage, ob bei meinen Schuhen der Lack ab und in meiner Beziehung die Luft draussen ist. Nicht mal unbedingt weil ich ihnen egal bin. Sondern viel mehr weil sie schon mit sich selber genug zu tun haben. 

Dennoch lassen wir uns genau von dieser Frage zurückhalten. Wobei „lassen uns zurückhalten“ natürlich kreuzfalsch ist. In Tat und Wahrheit halten wir uns selber zurück. Weil der Nachbar oder der Chef oder der Cousin von der besten Freundin ja was schlechtes denken könnten. Deshalb: lieber in den gewohnten Bahnen bleiben und nochmal ein paar Runden im Hamsterrad rennen. Täglich grüsst das Murmeltier.
 

Eines Tages werden wir es bereuen

„Ich wünschte, ich hätte….“ dieser Satz fällt auf dem Sterbebett ganz häufig, sagt Bronnie Ware, eine australische Sterbehelferin. Sie muss es wissen, denn sie hat jahrelang Menschen auf deren letztem Weg begleitet. Den Satz, den Bronnie Ware am häufigsten hörte: „Ich wünschte, ich hätte mein eigenes Leben gelebt“, oder „Ich wünschte, ich hätte mehr auf mein Herz gehört“. Sie hat übrigens ein Buch geschrieben: „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“. Dieses Buch kann ich dir wärmstens empfehlen.

Nun, woher kommt diese Angst davor, was andere über uns denken? Und wie kann man diese Angst überwinden?

Ein Asiate hat eine geniale Strategie entwickelt: Er hat sich 100 Tage lang täglich in Situationen begeben, in denen er mit Ablehnung konfrontiert wurde. Und er hat wirklich keine Gelegenheit ausgelassen, um seiner Angst vor Ablehnung in die Augen zu blicken.
So fragte er zum Beispiel in einem Passagierflugzeug, ob er auch mal das Steuer übernehmen dürfe oder bat jemanden darum, bei ihm im Garten Fussball spielen zu dürfen.

Seine Erkenntnisse aus dem 100-Tage-Experiment hat Jia Jiang dann – wie sich’s für einen cleveren Geschäftsmann gehört – in einem TED-Talk gepackt und ein Buch darüber geschrieben:
https://www.rejectiontherapy.com
 

Und weil’s so schön ist gibt’s das alles in etwas ausgedehnter Form zum nachhören in meinem nigelnagelneuen Podcast „UNPLUG THE WORLD“. Da ziehen wir dem Alltagswahnsinn den Stecker und sorgen dafür, dass das Leben (noch) spannender und besser wird. 
Klingt doch voll gut, oder? 😉 Hör ihn dir jetzt an: auf Spotify, iTunes, den gängigen Podcast-Plattformen oder ganz einfach hier auf dieser Seite. 

Wenn er dir gefällt (was ich natürlich sehr hoffe!), berichte mir gerne von deinen Erfahrungen mit dem Thema Ablehnung (podcast@unplugtheworld.com) und/oder gib mir eine Bewertung auf iTunes. Und dann: erzähl’s gerne weiter, denn „UNPLUG THE WORLD“ ist noch jung und kann jede Unterstützung gebrauchen, damit dieser Podcast wachsen und gedeihen kann 😉 

 Und egal was die anderen denken: Hab eine grossartige Zeit! 

Bis bald, Deine

Hi, ich bin Bea

Hi, ich bin Bea

Podcasterin, (Radio-) Moderatorin, Filmeditorin und wie meine Freunde zu sagen pflegen: Inspirationsquelle 😉
Wenn ich nicht gerade vor dem Mikrofon stehe oder kreative Projekte umsetze, trifft man mich meist in gemütlichen Cafés und entspannenden Wellnessoasen.

Apropos: In meinem Podcast „UNPLUG THE WORLD“ ziehe ich dem Alltagwahnsinn den Stecker und helfe dir dabei, dein Leben noch (ent)spannender zu machen.

Wöchentliche Inspiration – die neue Folge gibt’s immer Freitags: auf Spotify, iTunes, Podcast-Diensten oder auf dieser Seite 😉

Hier kannst du es dir nochmals in Ruhe anhören: 

Pin It on Pinterest